Sesto Fiorentino
Die Ursprünge der Gemeinde Sesto Fiorentino finden sich in den Bestattungszeugnissen, die bei Quinto sowie im Park der Villa Manfredi besichtigt werden können. Bei letzterem handelt es sich um das etruskische Grab der Montagnola. Dieses Bestattungsgebäude stammt aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. und ist sehr gut erhalten.

Eines der interessantesten Monumente ist mit Sicherheit die Tomba della Mula, ein auch als Thòlos (Rundtempel) bezeichnetes Bestattungsgebäude, das im 7. Jahrhundert v.Chr. erbaut wurde. Der Name ist auf eine alte Legende zurückzuführen, derzufolge in der Gegend ein Maultier aus Gold begraben wurde.

Beachtenswert auch die Pievi di S. Martino aus dem 9. Jahrhundert und S. Andrea in Cercina, S. Maria in Quinto sowie San Bartolomeo in Carmignanello aus dem 12. Jahrhundert.

Für Naturbegeisterte ist ein touristischer Ausflug nach Sesto Fiorentino mit Besichtigung des Parco del Neto geradezu Pflichttermin: eine Naturlandschaft, die innerhalb einer stark städtischen Zone besteht und dennoch unberührt bleibt.
Unter den ältesten Kirchen Sesto Fiorentinos seien besonders die Kirche Santa Maria und San Jacopo in Querceto erwähnt.